31/03/2026

Alma Automotive

Qualität als Differenzierungsmerkmal

Alma Automotive - Testbank

Digitale Konstruktion für die Testbänke von Alma Automotive

Alma Automotive wurde 2002 als Spin-off der Universität Bologna gegründet und hat ihren Sitz im Herzen der „Motor Valley“ in der Emilia-Romagna – einer Region, in der einige der exklusivsten Auto- und Motorradhersteller der Welt ansässig sind. Hier ist die Leidenschaft für Antriebstechnik täglich spürbar und bildet den Nährboden für außergewöhnliche Unternehmen.

Von Forschung zu Industriepartnern

In diesem Umfeld ist es Alma Automotive gelungen, die Begeisterung für Motoren mit dem Know-how aus universitärer Forschung und jahrelanger Erfahrung in der Entwicklung anwendungsspezifischer Lösungen zu verbinden. Das Ergebnis ist ein hochqualitativer Service, der es dem Unternehmen ermöglicht hat, enge Partnerschaften mit führenden Automobil- und Motorradherstellern aufzubauen. Diese Kunden erhalten sowohl einsatzfertige Produkte als auch technische Beratungsleistungen – unterstützt durch maßgeschneiderte Hard- und Softwarelösungen.

Portfolioerweiterung durch Prüfstände

Mit der Übernahme von 100 % der Anteile an Borghi & Saveri im Oktober 2019 hat Alma Automotive sein Portfolio um die Lieferung kompletter Prüfstände mit aktiven und passiven Dynamometern erweitert.

Fokus auf Test, Simulation und Antriebstechnik

„Wir sind ein Unternehmen, das stark auf neue Herausforderungen ausgerichtet ist. Wir liefern innovative Lösungen, Werkzeuge und Ausrüstung für Tests, Simulation und Produktentwicklung“, erklärt Manuel Valbonetti, Chief Technical Officer von Alma Automotive. „Unser Schwerpunkt liegt auf Echtzeit-Steuerungs- und Messelektronik, Simulation sowie Testsystemen – sowohl für Verbrennungsmotoren als auch für hybride und vollständig elektrische Antriebe.“

Einsatzgebiete der Testbänke

Die von Alma Automotive entwickelten Testbänke kommen vor allem in den Forschungs-, Entwicklungs- und Validierungsabteilungen zahlreicher Automobilhersteller zum Einsatz. Dort werden sie genutzt, um Hardware-in-the-Loop (HIL)-Tests mechatronischer Systeme durchzuführen.

Alma Automotive

Hardware-in-the-Loop-Tests

Der große Vorteil von HIL-Tests besteht darin, Komponenten bereits in der Konstruktions- und Prototypenphase zu verifizieren, ohne auf ein vollständiges Endprodukt warten zu müssen. Voraussetzung dafür ist, dass die Prüfstände das Gesamtsystem, in das die zu testende Einheit eingebettet wird, physisch oder virtuell sehr präzise abbilden.

Kundenspezifische Systeme und Rittal VX25

Jedes System, das Alma Automotive an seine Kunden liefert, wird deshalb vollständig kundenspezifisch entwickelt und gefertigt – ohne Kompromisse. Für die Umsetzung setzt das Unternehmen auf Lösungen von Rittal. Nach einem gründlichen Vergleich der verfügbaren Systeme entschied sich Alma Automotive für die Schaltschrank-Systeme Rittal VX25.

Schaltschranksysteme als Basis

„Wir haben uns für Rittal aufgrund der bemerkenswerten Vielfalt der verfügbaren Lösungen und ihrer unbestrittenen Qualität entschieden“, betont Valbonetti.

Besonders geschätzt werden die Robustheit der VX25-Schaltschränke sowie die zahlreichen Möglichkeiten zur Anpassung, die das Rittal Zubehörsystem bietet. Diese Kombination ermöglicht es Alma Automotive, langlebige und funktionale Lösungen zu liefern, die die Anforderungen der Endkunden präzise erfüllen.  

Alma Automotive Schaltschrank

3D-Konstruktion mit Eplan Pro Panel

Auch in der Konstruktion und Umsetzung der Systeme setzt Alma Automotive konsequent auf digitale Prozesse und hat sich für die 3D-Konstruktionssoftware Eplan Pro Panel entschieden. „Diese integrierte Plattform bietet uns einen durchgängigen Ansatz für die Entwicklung des Hardware-in-the-Loop-Systems inklusive aller Hauptkomponenten. Mit Eplan Pro Panel können wir eine detaillierte digitale Darstellung der Schaltpläne erstellen und gleichzeitig einen digitalen Zwilling des Schaltschranks erzeugen“, erläutert Valbonetti.

Der digitale Zwilling als Informationsquelle

Das virtuelle Projekt wird anschließend zur wertvollen Informationsquelle für Konstruktion und Fertigung, da es sämtliche Daten zu Komponenten, Anschlussbildern und Spezifikationen enthält, die erforderlich sind, um den digitalen Zwilling in ein reales System zu überführen.

Automatisierte Bearbeitung mit Rittal Perforex

Auf dieser Basis hat Alma Automotive eine enge Zusammenarbeit mit dem Distributor General Com aufgebaut, mit dem Ziel, die VX25-Schaltschränke vollautomatisiert zu individualisieren. Die Projektdaten aus Eplan Pro Panel werden an General Com übermittelt und dienen als Leitfaden für die Bearbeitung.

Die detaillierten Informationen werden von einem Bearbeitungszentrum Rittal Perforex BC 1007 HS verarbeitet, das die Flachteile der Schränke so bearbeitet, dass alle Ausschnitte und Öffnungen für Anschlüsse, Kühlung und Belüftung exakt nach Spezifikation ausgeführt werden.  

Qualität als Differenzierungsmerkmal

„Für Alma Automotive ist der Einsatz von Rittal Produkten innerhalb unseres Portfolios ein klares Qualitätsmerkmal, das sich in allen Lösungen widerspiegelt, die wir unseren Kunden anbieten“, fasst Valbonetti zusammen.

Die Kombination aus Rittal Schaltschrank-Systemen, digitaler 3D-Konstruktion mit Eplan Pro Panel und automatisierter Bearbeitung schafft eine durchgängige, effiziente Prozesskette – von der ersten Idee bis zum einsatzbereiten Prüfstand.