Die Auftragsbücher der Schiffbauindustrie sind gut gefüllt. Doch um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, werden für europäische Werften und Zulieferer die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung dabei zu entscheidenden Erfolgsfaktoren. Wie sich diese realisieren lassen und welche Technologien die maritime Industrie künftig prägen, steht im Mittelpunkt des 16. Branchentags Schiff & See von Rittal und Eplan. Am 5. November 2026 treffen sich in der „Hafen Location Hamburg“ Experten aus Schiffbau, Zulieferindustrie und Technologieunternehmen zum fachlichen Austausch.
Europas Schiffbau mit Nachhaltigkeit und Digitalisierung auf Kurs
Rittal und Eplan laden zum 16. Branchentag Schiff & See ein
Wie kann die europäische Schiffbauindustrie ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und die Chancen der guten Auftragslage nutzen? Welche Entwicklungen bestimmen die Märkte von morgen? Antworten und Diskussionsstoff liefert der 16. Branchentag Schiff & See aus unterschiedlichen Perspektiven.
So beleuchtet die Key Note von Prof. Dipl.-Ing. Freerk Meyer, Hochschule Emden/Leer, das Thema „Wasserstoff als Energieträger – Chance oder Sackgasse für die Schifffahrt?“. Hauke Schlegel vom VDMA schaut auf die „Perspektiven der maritimen Zulieferindustrie im Spannungsfeld zwischen globalen Verwerfungen und Auftragsrekorden“. Dr. Reinhard Lüken vom Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) geht unter dem Titel „Schiffbau in Europa – Quo vadis?“ der Frage nach, wohin sich die Branche entwickelt. Weitere Fachvorträge und interaktive Breakout-Sessions vertiefen technologische Fragestellungen und bieten Gelegenheit, Erfahrungen und Lösungsansätze aus der Praxis auszutauschen.
Digitalisierung als Schlüssel – von der Planung bis zum Betrieb an Bord
Welche Antworten die durchgängige Digitalisierung auf die Herausforderungen des Schiffbaus geben kann, zeigen die Gastgeber Rittal und Eplan. „Ein Schiff entsteht lange, bevor der erste Stahl verbaut wird. Schon in der Planung werden die Weichen dafür gestellt, wie effizient die technischen Systeme später realisiert werden können. Wir treiben daher die Vernetzung der unterschiedlichen Engineering-Disziplinen voran“, sagt Feeko Harders, Vertical Market Manager Maritime bei Eplan.
Geräte- und Kabeldaten, Kabelzuglisten oder Informationen aus der 3D-Konstruktion lassen sich über Systemgrenzen hinweg nutzen. Änderungen werden so schneller nachvollziehbar, aufwendige Abstimmungsschleifen entfallen und selbst die Einhaltung von Klassifikationsvorgaben kann automatisiert überprüft werden.
Was digital geplant wird, muss sich anschließend auch effizient realisieren lassen. Hier greifen das Engineering von Eplan und die standardisierte branchenspezifische Systemtechnik von Rittal ineinander. Denn auf See gelten andere Bedingungen als in einer Fabrikhalle: Schaltschränke und IT-Systeme müssen auf begrenztem Raum Platz finden, Kühlgeräte auch bei Vibrationen und wechselnden Neigungswinkeln zuverlässig arbeiten. Rittal bietet dafür maritim zertifizierte Schaltschränke, energieeffiziente Kühltechnik und kompakte IT-Infrastruktur. Die aufeinander abgestimmten Lösungen und durchgängigen Daten erleichtern die Umsetzung und schaffen die Grundlage für einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb an Bord.
„Die technische Komplexität im Schiffbau wird weiter zunehmen. Für Werften und Zulieferer wie dem Steuerungs- und Schaltanlagenbau kommt es darauf an, mit weniger Aufwand mehr zu leisten und gleichzeitig höchste Anforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit zu erfüllen. Wir schaffen dafür die Voraussetzungen – abgestimmt auf die besonderen Anforderungen an Bord“, erklärt Hendrik Lehmann, Vertical Market Manager Maritime Industry & Aviation bei Rittal GmbH & Co. KG.
Weitere Informationen und Anmeldung zum 16. Branchentag Schiff & See.
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