07.04.2026

Marchiani

Ein Systemintegrator, der die Automatisierung von Produktionsprozessen ganzheitlich abdeckt

Marchiani

Marchiani: Eine Zusammenarbeit, die sich kontinuierlich weiterentwickelt

„Marchiani Flavio S.n.c.“ machte zu Beginn der 2000er-Jahre in Collecchio (Parma) die ersten Schritte in der Automatisierung von Produktionsprozessen. Seitdem hat sich das Unternehmen deutlich weiterentwickelt – bis hin zum heutigen Marchiani S.r.l., einem Systemintegrator, der die Automatisierung von Produktionsprozessen ganzheitlich abdeckt: von der Entwicklung individueller Software über die Planung und den Bau von Anlagen und Schaltschränken bis hin zur Inbetriebnahme schlüsselfertiger Lösungen.

Eine Partnerschaft in Bewegung

Marchiani ist heute in vielen Ländern präsent und konzentriert sich auf fünf zentrale Anwendungsbereiche: das Engineering und Revamping von Abfüllanlagen, die Realisierung von Hochgeschwindigkeits-Verpackungslinien, die Umsetzung PC-basierter Überwachungslösungen für Industrie-4.0-Linien, den Bau und die Modernisierung von Coating-Anlagen sowie die Entwicklung von Prozessanlagen – etwa für Osmose- und Ozonisierung – sowohl im pharmazeutischen Umfeld als auch in Standardanwendungen.

Technologische Weiterentwicklung

Die Beziehung zu Rittal besteht seit den ersten Jahren der Firmengeschichte. Zunächst war es vor allem die Produktqualität, die Marchiani von den Lösungen von Rittal überzeugte. Später traten die Vorteile der engen Integration mit dem Angebot von Eplan immer stärker in den Vordergrund.

Heute nutzt Marchiani ein breites Spektrum an Rittal Lösungen in seinen Projekten – von Schaltschranksystemen der VX-Serie über kompakte AX-Schaltschränke bis hin zu Bedienpulten, überwiegend in lackiertem Stahl.

Parallel dazu setzte das Unternehmen früh auf die Engineering-Software von Eplan. „Unsere erste Lizenz geht noch auf Eplan 5 zurück“, erklärt Francesco Marchiani, Inhaber von Marchiani. „Neben der Eplan Plattform setzen wir heute verschiedene Module ein, wie Eplan Pro Panel. In all den Jahren haben wir die hohe Flexibilität und die kontinuierliche technologische Weiterentwicklung der Eplan Lösungen schätzen gelernt.“

Diese Weiterentwicklung hat die Systeme von Rittal und Eplan über die Zeit immer näher zusammengebracht – im Zeichen einer zunehmenden Synergie mit dem klaren Ziel, den Wertschöpfungsbeitrag von Marchiani weiter zu steigern.

Den eigentlichen Sprung nach vorn ermöglichte die Einführung einer durchgängigen Systembetrachtung: Die Unternehmen der Friedhelm Loh Group – allen voran Rittal und Eplan – wachsen mit der Digitalisierung enger zusammen. Die Produktbasis bilden die Schaltschranksysteme von Rittal, ergänzt durch die Rittal Konfiguratoren, die Eplan Softwarelösungen und die Bearbeitungszentren der Rittal Automation Systems Division. Zusammen schaffen sie die Grundlage für digitalisierte End-to-End-Prozesse und eine wirklich smarte Produktion.

Kontinuierliche Optimierung

Vor Kurzem hat Marchiani entschieden, den Integrationsgrad der eigenen Schaltschrankfertigung noch weiter zu erhöhen. Der Impuls dafür kam aus dem Einsatz von Eplan Pro Panel, der im Unternehmen neue Ideen für den nächsten Entwicklungsschritt ausgelöst hat.

„Als wir Eplan Pro Panel eingeführt und begonnen haben, alle Projekte zunächst für die On-Machine-Systeme und später auch für die Schaltschränke in 3D zu entwickeln, wurde uns klar, welches Potenzial hier noch liegt“, erläutert Marchiani.

Von diesem Punkt aus war der Schritt zur internen Umsetzung mit einem automatisierten Bearbeitungssystem, das perfekt mit der etablierten Eplan Software und den Rittal Schaltschranksystemen zusammenspielt, nicht mehr groß. „Wir haben schnell erkannt, dass wir unseren Produktionsfluss weiter optimieren können, wenn wir auch die mechanische Bearbeitung im Haus durchführen.“

Marchiani investierte in ein vollautomatisiertes Perforex Bearbeitungszentrum von Rittal. Die Lösung ermöglicht die Bearbeitung von lackiertem Stahlblech, verzinktem Stahl (AISI 304/316), Edelstahl, Aluminium, Kupfer und Kunststoff. Mit der neuen Rittal Perforex Lösung kann Marchiani Gehäusesysteme hoch effizient und präzise anpassen – exakt so, wie sie zuvor digital in Eplan Pro Panel konstruiert wurden. Die digitale Kette von der Planung bis zur mechanischen Bearbeitung bleibt geschlossen.

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Rittal Perforex

Zukünftige Szenarien

„Unser Ziel für die Zukunft ist es, den Arbeitsfluss und die Produktqualität bei Marchiani kontinuierlich weiter zu optimieren“, fasst Francesco Marchiani zusammen. „Deshalb schließen wir weitere Investitionen in Lösungen nicht aus, die uns helfen, diese Ziele zu erreichen.“

Die Kombination aus Rittal Systemtechnik, der Eplan Plattform und automatisierten Bearbeitungszentren verschafft Marchiani heute einen klaren Wettbewerbsvorteil – und bietet zugleich Reserven für zukünftiges Wachstum und neue Anforderungen in der Industrieautomatisierung.