EU NIS-2 Richtlinie

Stärkung der Cybersicherheit auf EU Ebene

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EU NIS-2 Richtlinie

Die NIS-2 Richtlinie[1] enthält Maßnahmen, mit denen in der gesamten Europäischen Union ein hohes gemeinsames Cybersicherheitsniveau sichergestellt werden soll. Betroffene Unternehmen in Deutschland sind seit dem 06.12.2025 verpflichtet, diese höheren Sicherheitsstandards umzusetzen, Risiken systematisch zu managen und Sicherheitsvorfälle zügig den Behörden zu melden.

Eplan unterstützt dieses Anliegen und orientiert  ihre Cybersicherheits-Maßnahmen an den Anforderungen der NIS-2. Durch den Einsatz etablierter Standards, moderner Sicherheitsarchitekturen und eines kontinuierlich weiterentwickelten Informationssicherheits-Managements stellt Eplan sicher, dass sowohl Eplan selbst als auch ihre Produkte auf einem hohen Sicherheitsniveau geschützt sind. Eplan steht für Verlässlichkeit, Transparenz und ein hohes  Sicherheitsniveau, das durch umfassende Zertifizierungen wie z. B. die ISO 27001 kontinuierlich bestätigt wird.

[1] Richtlinie (EU) 2022/2555 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Dezember 2022 über Maßnahmen für ein hohes gemeinsames Cybersicherheitsniveau in der Union

Eplan folgt auf Basis der Anforderungen von NIS-2 einem risikobasierten Sicherheitsansatz, der neben organisatorischen Aspekten auch den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte abdeckt. Dieser Ansatz verbindet strategische Weitsicht, technische Tiefe und organisatorische Resilienz und umfasst insbesondere folgende Maßnahmen:

Risikomanagement

Eplan betreibt ein strukturiertes Risikomanagement auf Basis etablierter Standards. Durch regelmäßige Analysen werden technologische, organisatorische und prozessuale Risiken bewertet. Dies mündet in klar definierte Maßnahmen, die kontinuierlich aktualisiert werden.

Bewältigung von Sicherheitsvorfällen

Eplan verfügt über standardisierte Prozesse zur Erkennung, Bewertung und Behandlung von Sicherheitsvorfällen. Ein Incident-Response-Team stellt sicher, dass Vorfälle zeitnah analysiert, eingegrenzt und behoben werden – inklusive transparenter Kommunikation und der Dokumentation von „Lessons Learned“.

Betriebsaufrechterhaltung, Backup- und Wiederherstellung sowie Krisenmanagement

Eplan setzt auf robuste Business-Continuity- und Disaster-Recovery-Konzepte. Durch automatisierte Backup-Verfahren und regelmäßige Wiederherstellungstests wird die Verfügbarkeit geschäftskritischer Systeme gewährleistet. Ein strukturiertes und trainiertes Krisenmanagement sichert die Fähigkeit zur Fortführung des Geschäfts auch in schwierigen Situationen.

Sicherheit der Lieferkette

Anbieter und Dienstleister werden anhand eines Standardprozesses und definierter Sicherheitskriterien sorgfältig ausgewählt und regelmäßig überprüft. So wird sichergestellt, dass externe Partner ebenfalls hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen.

Sichere Entwicklung und Umgang mit Schwachstellen

Eplan entwickelt ihre Softwareprodukte nach einem „Secure-Software-Development-Lifecycle“ (SSDLC). Die Grundprinzipien für die Entwicklung sicherer Software wie z. B. Security-by-Design und Security-by-Default werden strikt umgesetzt. Sicherheitsanforderungen werden bereits in der Entwicklungsphase berücksichtigt. Ein strukturiertes Testverfahren inklusive regelmäßiger Penetrationstests sowie ein umfangreiches Management von Schwachstellen sorgen dafür, dass diese zeitnah erkannt, priorisiert und behoben werden.

Bewertung der Wirksamkeit der Sicherheitsmaßnahmen

Durch interne Audits, KPIs und regelmäßige Management-Reviews überprüft Eplan die Effektivität ihrer Sicherheitsmaßnahmen. Die Ergebnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung der Sicherheitsstrategie ein.

Schulungen und Sensibilisierung

Alle Eplan Mitarbeiter werden kontinuierlich in Informationssicherheitsrisiken geschult. Dies umfasst Awareness-Kampagnen, verpflichtende Basisschulungen sowie zielgruppenspezifische Trainings für besonders sicherheitsrelevante Rollen.

Einsatz kryptographischer Verfahren

Eplan setzt für den Vertraulichkeitsschutz bei internen Daten und in Produkten konsequent Kryptographie ein – sowohl bei der Speicherung als auch bei der Übertragung von Daten (AES 256 und TLS 1.2).

Personalsicherheit

Eplan hat im gesamten Lebenszyklus des Beschäftigungsverhältnisses (Beginn, Beschäftigung, Beendigung) ein umfangreiches Sicherheitskonzept gemäß anerkannten Normen (z.B. ISO 27001) umgesetzt. Eplan verfolgt ein striktes Berechtigungs- und Zugriffskonzept nach dem Need-to-know- und Least-Privilege-Prinzip. Prozesse zur Identitäts- und Zugriffsverwaltung gewährleisten, dass nur befugte Personen Zugriff auf Systeme und Daten erhalten. 

Multi-Faktor-Authentifizierung und gesicherte Kommunikation

Eplan nutzt Multi-Faktor-Authentifizierung für interne und externe Zugänge. Im Mobile Office werden durch die Mitarbeitenden stark verschlüsselte VPN-Zugänge verwendet. Für Notfälle stehen gesicherte Kommunikationswege bereit.


Eplan – Cybersicherheit auf höchstem Niveau

Eplan orientiert ihre Maßnahmen zur Stärkung der Cyber-Resilienz an den Vorgaben der NIS-2. Informationssicherheit hat bei Eplan seit jeher höchste Priorität und bildet die Grundlage für den Schutz ihrer Kunden, Partner und Mitarbeitenden.