„Ausschlaggebendes Argument ist, dass es von Eplan ist“
Sie haben sich dazu entschieden, bei der noch neuen Lösung Eplan Smart Sourcing als Distributor einzusteigen. Was hat Sie dazu bewogen?
Wir sind im Oktober letzten Jahres auf diesen Zug aufgesprungen. Das muss man so sagen, weil es ja wirklich ein relativ neues Tool ist. Das haben wir deshalb gemacht, weil wir in der Möglichkeit, die Verfügbarkeit von Artikeln abzufragen, große Vorteile sehen.
Ausschlaggebendes Argument war für uns dabei ganz klar, dass es eine Lösung von Eplan ist. Wir alle wissen, was Eplan für eine Bedeutung hat – nicht nur im deutschen Markt, sondern weltweit; es ist einfach das Konstruktionstool für Schaltanlagenbau und Schaltschrankbau. Insofern sehen wir für uns eine Riesenchance darin, unsere Artikeldaten für Eplan Smart Sourcing zur Verfügung zu stellen. Entsprechend schnell ging das bei uns auch mit der Entscheidung: Nachdem die grundsätzliche Vorgehensweise klar war, hat es nur einige wenige Wochen gedauert, bis wir zu dem Entschluss gekommen sind, mitzumachen.
Das „Go“ von unserer Geschäftsleitung kam auch schnell, weil wir immer sehr dienstleistungsorientiert denken.
Und es ist ja eine zusätzliche Dienstleistung, die wir unseren Industriekunden anbieten können. Inzwischen haben wir schon die Anbindung der Verfügbarkeitsabfrage realisiert. Wir sind also grundsätzlich startklar.
Was genau versprechen Sie sich perspektivisch davon, Ihre Artikeldaten in Eplan Smart Sourcing bereitzustellen?
Wir wollen den Bekanntheitsgrad von Emil Löffelhardt dadurch steigern, dass wir in diesem Eplan Tool präsent sind; indem eben sichtbar wird, dass wir einer der Partner bei Eplan Smart Sourcing sind und man diese praktische und bequeme Verfügbarkeitsabfrage auch bei uns machen kann. Wir versprechen uns davon, dass wir neue Kunden gewinnen. Es gibt nämlich einige, die vielleicht nicht bei Löffelhardt einkaufen. Und wir sind regional nicht beschränkt; natürlich sind wir derzeit auf Baden-Württemberg und Franken konzentriert – wir können aber auch bundesweit liefern. Und als Großhändler bündeln wir dabei Top-Hersteller, die im deutschen Markt Wertigkeit haben.
Letztendlich machen wir das alles, um uns nicht nur bei Kunden ins Gespräch zu bringen, sondern um für sie Effizienzsteigerungen zu erzielen. Und das, indem sie aus dem Tool heraus gleich die Verfügbarkeitsabfrage starten können. Das ist ein riesengroßer Vorteil von der Kundenbrille aus. Wir freuen uns darauf, wenn es damit ab Ende Mai für Anwender richtig losgeht. Und sind wirklich auf die ersten Ergebnisse gespannt.
Außerdem soll es ja diverse Auswertungsmöglichkeiten geben, die uns zur Verfügung stehen und von denen wir profitieren können. Zum Beispiel, dass wir sehen, wie häufig welcher Artikel angeklickt wurde oder für welchen Artikel wie häufig die Verfügbarkeitsabfrage gestartet wurde. Als „kleiner Nebeneffekt“ ist das also ein hervorragendes Tool, das uns hilft, wenn wir uns Gedanken machen über unser Lagersortiment. Wenn Artikel zum Beispiel oft geklickt werden, bei uns aber keinen Lagerbestand haben, dann können wir darüber nachdenken, das zu ändern; denn dann scheinen sie irgendwo im Markt an Bedeutung zuzulegen.
Wir versprechen uns davon auch eine deutlich reibungslosere Abwicklung, denn die Anfragen kommen dann nicht mehr via Mail oder als PDF herein, sondern direkt über das Tool. Ich denke, in der Anfangsphase wird es aber vor allem darum gehen, Erfahrung zu sammeln; wie wird das vom Kunden angenommen, wie viele Verfügbarkeitsabfragen bekommen wir, über welche Artikel? Da wird man aber auch relativ schnell einen Überblick bekommen und entsprechende Schlüsse ziehen.
Welche Rolle spielen denn digitale Services im Allgemeinen bei Ihnen? Gibt es weitere vergleichbare Lösungen bei Emil Löffelhardt?
Klar ist, dass der Anteil am Umsatz von Artikeln, die elektronisch bei uns platziert werden, immer weiter steigt. Darunter fallen Umsätze über den Online-Shop oder solche über diverse weitere Anbindungen, die wir haben. Und natürlich sind auch – gerade was unseren Online-Shop betrifft – digitale Services sehr wichtig. Das rührt allein schon daher, dass wir immer mehr Konfiguratoren von immer mehr Herstellern mit in unseren Shop einbinden.
Wir haben zum Beispiel die Möglichkeit, Daten aus Excel-Listen ein- und auszulesen. Der Kunde erhält so im Online-Shop hervorragende Informationen über das Produkt: technische Beschreibungen etwa, aber auch Bilder, ECAD-Daten, Nachhaltigkeits-Zertifikate, etc. Gerade bei Letzteren wird es immer wichtiger, dass Kunden sie digital zur Verfügung gestellt bekommen. Im Prinzip bauen wir also den Onlineshop zur Wissensdatenbank für unsere Kunden aus. Und da packen wir extrem viele Informationen rein.
Eplan Smart Sourcing live erleben
Sie wollen sich von der Lösung überzeugen? Dann besuchen Sie uns kommende Woche auf der Hannover Messe – dort stellen wir Ihnen Eplan Smart Sourcing vor!