Eplan und Rittal auf der SPS: Das System macht den Unterschied
Den Energieverbrauch zu drosseln, ist eine der drängendsten Herausforderungen für die Industrie. Wer heute die Stromverteilung für Maschinen, Rechenzentren oder Gebäude realisiert, muss zunehmend transparent darlegen, wann und wo Energie benötigt wird. Das Engineering dafür ist vor allem bei komplexen Stromverteilungen aufwendig und die notwendige Messtechnik kostspielig. Das erschwert es, die technische Grundlage für Energiemanagement wirtschaftlich umzusetzen.
Eplan und Rittal diskutieren gemeinsam mit Kunden, wie sich diese Hürde senken lässt. Technologische Ansätze für eine einfachere Strommessung und ein mögliches künftiges Lastmanagement werden auf der Messe in einer eigenen Energiemanagement-Arena vorgestellt.
Daten sorgen für einen Vorsprung
Wie effizient Unternehmen arbeiten, ist auch davon abhängig, ob und wann benötigte Informationen im Engineering verfügbar sind. Ein Beispiel sind Änderungen von Komponenten: Maschinen- und Anlagenbauer erfahren häufig erst spät davon. Das kann laufende Projekte verzögern und zusätzliche Abstimmungsschleifen erfordern.
Eplan hat deshalb eine Lösung für Product Change Notifications (PCN) entwickelt und präsentiert diese gemeinsam mit Phoenix Contact und weiteren Herstellern auf der SPS. Künftig sollen Produktänderungen über die Eplan Cloud bereitgestellt werden, sodass Konstrukteure früh und gezielt darüber Bescheid wissen. Dies geschieht auf der technologischen Grundlage standardisierter Produktinformationen auf Basis der Verwaltungsschale (Asset Administration Shell) und ECLASS Advanced.
Daten nutzen, Automatisierungsgrad erhöhen
Eplan und Rittal zeigen auch an weiteren Beispielen, wie Datendurchgängigkeit Prozesse vereinfachen und automatisieren kann. Mit der Software Automated Project Generation zum Beispiel. Damit lassen sich bereits jetzt Schaltpläne auf Basis vordefinierter Makros automatisiert erstellen. Neu ist die Möglichkeit, Komponenten anhand eines vorgegebenen Aufbaus und einer Stückliste automatisch im 3D-Modell von Eplan Pro Panel zu platzieren.
Wie sich vorhandene Daten über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage hinweg nutzen lassen, zeigt auf der Messe auch ein Blick auf den Service: Informationen aus dem Engineering können im laufenden Betrieb dabei helfen, die richtigen Komponenten eindeutig zu identifizieren, passende Wartungsarbeiten in die Wege zu leiten und Störungen schneller zu beheben. Durch zuverlässige und präventive Wartung lassen sich Instandhaltungskosten um bis zu 30 Prozent senken und das Risiko von Ausfällen reduzieren.
Seien Sie unser Gast!
Wollen Sie mehr über diese Themen erfahren und sich mit unseren Experten dazu austauschen? Dann besuchen Sie uns auf der SPS 2026 vom 24. bis 26. November in Halle 3C, Stand 321 der Messe Nürnberg!